Solar-Berater

Wie viel Solar braucht dein Camper wirklich?

Gib Verbrauch, Saison und Region ein, wir berechnen die optimale Solarleistung, den zu erwartenden Ertrag und zeigen dir das passende, geprüfte Modul. Ohne Registrierung, ohne Rätselraten.

Unabhängig · geprüfte Auswahl · Sofort-Ergebnis
Camper-Van mit zwei starren Solarmodulen auf dem Dach in bergiger Landschaft bei goldenem Abendlicht Symbolbild · KI-generiert

Die Formel in einem Satz

Solarleistung in Watt-Peak = täglicher Verbrauch in Wattstunden geteilt durch die nutzbaren Sonnenstunden, geteilt durch den Systemwirkungsgrad 0,8.

Ein Beispiel: 800 Wattstunden am Tag, im mitteleuropäischen Sommer rund 5 nutzbare Sonnenstunden, ergibt 800 / (5 × 0,8) = 200 Watt-Peak. Im Winter sinken die nutzbaren Sonnenstunden in Mitteleuropa auf etwa 1,5, derselbe Verbrauch verlangt dann rund 700 Watt-Peak. Genau mit diesen Werten rechnet der Rechner unten, nur zusätzlich nach Region und aufgerundet auf volle 50 Watt-Peak, weil es Panels nicht in Zwischengrößen gibt.

TagesverbrauchSommer (5 h)Übergang (3 h)Winter (1,5 h)
500 Wh150 Wp250 Wp450 Wp
800 Wh200 Wp350 Wp700 Wp
1.200 Wh300 Wp500 Wp1.000 Wp

Die Sonnenstunden sind Erfahrungswerte für Mitteleuropa, keine Messwerte. Ab etwa 600 Watt-Peak wird die Dachfläche zum begrenzenden Faktor, nicht die Rechnung.

Berechne deine Solaranlage

Wähle einen typischen Verbrauch, oder trag deinen Wert direkt ein. Saison und Region bestimmen die Sonnenstunden.

Nicht sicher? Energiebedarf-Rechner nutzen.

So rechnen wir: Verbrauch ÷ (Sonnenstunden × Systemeffizienz) = nötige Solarleistung. Die Sonnenstunden kommen aus Saison und Region, die Systemeffizienz rechnet 20 % Verluste (Kabel, Laderegler, Temperatur, Ausrichtung) ein. Mehr zu Ertrag & Montage ↓

Gewölbtes Dach oder faltbar gewünscht? Solarmodule nach Bauform & Maß filtern →

Deine komplette Solaranlage

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Nächster Schritt

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Im Video erklärt: Solar für deinen Camper

Modul-Typen, warum MPPT Pflicht ist, was Schatten wirklich kostet und wie die Montage gelingt, der komplette Guide in 8,5 Minuten aus unserem YouTube-Kanal.

Vorschaubild: Solaranlage für Camper & Wohnmobil: Der komplette Guide 8:28

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Solar-Wissen

Technologien, Montage und Ertragsoptimierung, kompakt erklärt.

Monokristallin vs. Polykristallin, der Vergleich
Monokristallin
+ Höchster Wirkungsgrad (20–23 %)
+ Weniger Platzbedarf, besser bei schwachem Licht
Höherer Preis
Empfehlung: Standard-Wahl. Bester Ertrag auf begrenzter Dachfläche.
Polykristallin
+ Günstigere Anschaffung, bewährt
Geringerer Wirkungsgrad (15–17 %)
Mehr Platzbedarf
Nur sinnvoll bei: sehr großen Dachflächen und knappem Budget.
Starre vs. flexible Module
Starre Module
+ Höherer Wirkungsgrad, langlebiger
+ Aufständerung möglich (+20–30 % Ertrag)
Höheres Gewicht, Aufbauhöhe
Flexible Module
+ Ultraleicht, flache Montage
+ Ideal für gewölbte Dächer
Kürzere Lebensdauer, Hitzeproblem
Unsere Empfehlung: Starre Module, wo möglich. Flexible nur bei gewölbten Dächern (VW-Bus) oder wenn die Stehhöhe kritisch ist.
Montage und Ausrichtung
Flach aufs Dach , Standard

Einfachste Montage, kein Windwiderstand, leicht zu reinigen

Aufständerung , +20–30 % Ertrag

Optimale 30°-Neigung, bessere Belüftung, aber windanfälliger

Montage-Checkliste: Sikaflex 252 zum Kleben (kein Bohren), wasserdichte Dachdurchführung, Spoiler-Halterungen für Belüftung, MC4-Stecker für die Verbindungen.

Häufige Fragen

Wie viel Solarleistung brauche ich?

Rechnung: Verbrauch in Wh geteilt durch die nutzbaren Sonnenstunden, geteilt durch 0,8 Systemwirkungsgrad. Bei 800 Wh am Tag und rund 5 Sonnenstunden im mitteleuropäischen Sommer sind das 200 Wp. Im Winter mit etwa 1,5 Sonnenstunden verlangt derselbe Verbrauch rund 700 Wp. Der Rechner oben nimmt Saison und Region mit auf.

Wie viel Ertrag liefert mein Panel pro Tag?

In Mitteleuropa: im Sommer rund 5 h Volllast, in Frühling/Herbst etwa 3 h, im Winter nur rund 1,5 h. Nach Systemverlusten bringt ein 400-W-Panel im Sommer also etwa 1.600 Wh am Tag, im Winter oft unter 500 Wh.

Brauche ich einen MPPT- oder PWM-Laderegler?

Immer MPPT. Der Mehrertrag von 20–30 % gegenüber PWM amortisiert den Aufpreis innerhalb weniger Monate. Bei Camper-Solaranlagen ist MPPT Standard.

Starre oder flexible Module?

Starre Module haben den höheren Wirkungsgrad und halten länger; sie lassen sich aufständern für mehr Ertrag. Flexible Module sind ultraleicht und flach, aber kurzlebiger. Empfehlung: starr, wo es geht, flexibel nur bei gewölbten Dächern wie beim VW-Bus.

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