Stromverbrauch im Wohnmobil berechnen: Batterie, Solar, Autarkie
Wähle deine Geräte, und der Rechner zeigt dir, wie viel Strom du pro Tag brauchst, wie groß deine Batterie sein muss, wie viel Solar sie ohne Landstrom nachlädt und wie viele Tage du autark bist.
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So rechnen wir
- Bedarf: Summe aus Leistung × Stunden × Anzahl je Gerät; 230-V-Geräte geteilt durch den Wechselrichter-Wirkungsgrad; plus Standby.
- Speicher: nutzbar = Bedarf × Autarkietage × (1 + Reserve); Nennkapazität = nutzbar ÷ nutzbarer Anteil des Speichers (Startwert je Speichertyp, unter „Genauer rechnen“ änderbar).
- Solar: Modulleistung = Bedarf ohne Wechselrichterverluste ÷ (Einstrahlung × Verlustfaktor × Ladewirkungsgrad des Speichertyps). Ohne Wechselrichterverluste, weil Verlustfaktor und Ladewirkungsgrad zusammen auf die Kennzahl zielen, mit der PVGIS netzunabhängige Anlagen rechnet, und die enthält den Wechselrichter schon. Einstrahlung je Region und Monat: PVGIS © European Communities, 2001-2026, Datenbank PVGIS-SARAH3 (Skandinavien Nord: PVGIS-ERA5) 2005–2023, abgerufen 2026-09-26.
- Autarkie: Tag für Tag Ertrag dazu, Bedarf ab, gedeckelt auf die nutzbare Kapazität; Schlechtwettertage am Anfang.
- Jahr: kWh = Bedarf × Nutzungstage; Kosten zum genannten Preis; CO₂ mit dem Faktor des Umweltbundesamts (344 g je kWh).
- Leistung: das stärkste Gerät und die Summe aller Geräte, wenn sie gleichzeitig laufen; der Wechselrichter braucht mindestens die Summe der 230-V-Geräte als Dauerleistung; Strom aus der Batterie = 12-V-Geräte ÷ Systemspannung + 230-V-Geräte ÷ Systemspannung ÷ Wechselrichter-Wirkungsgrad. Das sind Prüfwerte für den Vergleich mit dem Datenblatt, keine Auslegung.
Rechenbeispiel: Wochenende im Camper mit LiFePO4-Batterie
- Kompressor-Kühlschrank: 80 W × 6 h
- LED-Innenbeleuchtung: 20 W × 4 h
- Smartphone laden: 10 W × 2 h × 2
- Wasserpumpe: 35 W × 1 h
Tagesbedarf 635 Wh; für 2 Tage mit Reserve eine Nennkapazität von 1.984 Wh; zum Nachladen (Deutschland Nord, Juli, flach) 194 Wp: 635 Wh ÷ (5,206 kWh/m² Einstrahlung am Tag × 0,7 × 0,9). Dieselben Zahlen stehen in unserem Formelblatt, ein automatischer Test vergleicht sie mit dem Rechner.
| Größe | Wert | Herkunft |
|---|---|---|
| Nutzbarer Anteil der Nennkapazität einer LiFePO4-Batterie | 0,8 (80 %) | Annahme: Victron gibt die Lebensdauer seiner LiFePO4-Batterien bei 80 % Entladetiefe an (2.500 Zyklen, bis noch 80 % der Kapazität übrig sind; bei 50 % Entladetiefe 5.000 Zyklen). Wir rechnen deshalb mit 80 % der Nennkapazität als regelmäßig nutzbar. Tiefer entladen geht, kostet aber Zyklen. Im Rechner änderbar. |
| Nutzbarer Anteil der Nennkapazität einer AGM-Batterie | 0,5 (50 %) | Annahme: Tiefe Entladungen verkürzen das Leben von Bleibatterien stark: Victron nennt für seine AGM-Batterien 600 Zyklen bei 50 % und 400 Zyklen bei 80 % Entladung. Wir rechnen mit der Hälfte der Nennkapazität als nutzbar. Die Nennkapazität gilt laut Victron für eine Entladung über 20 Stunden; wird die Batterie in 5 Stunden entladen, liefert sie nur 85 % davon, an einem Wechselrichter sinkt die Kapazität noch schneller. Bei Geräten, die über 230 V laufen, kann deshalb weniger als die Hälfte nutzbar sein. Im Rechner änderbar. |
| Wirkungsgrad des Wechselrichters für Geräte, die über 230 V laufen | 0,85 (85 %) | Annahme: Victron nennt für 12-V-Wechselrichter Spitzenwirkungsgrade von 87 bis 92 % je nach Größe; ein Spitzenwert gilt nur im günstigsten Lastbereich. Bluetti gibt für den Wechselrichter der Powerstation AC2P typisch über 85 % an, Jackery rechnet in einem Ratgeber die Laufzeit mit Kapazität × 0,85. Der Rechner nimmt 0,85. Den Leerlaufverbrauch des Wechselrichters (laut Victron 4,2 bis 12 W bei 12 V) enthält der Wert nicht, er gehört zum Standby. Fester Wert im Rechner. |
| Anteil des Solarstroms, der nach Laderegler und Speicher für die Geräte bereitsteht, bei LiFePO4-Batterie und Powerstation | 0,9 (90 %) | Annahme: Laderegler (Spitzenwirkungsgrad 98 % laut Victron) mal LiFePO4-Batterie (Rundlauf-Wirkungsgrad 92 % laut Victron, Laden und Entladen zusammen): 0,98 × 0,92 ≈ 0,90. Für Powerstations nimmt der Rechner denselben Wert an. Das ist eine Annahme: Die Bluetti AC2P etwa hat laut Bedienungsanleitung LiFePO4-Zellen, einen Ladewirkungsgrad nennt die Anleitung nicht, und andere Powerstations können andere Zellen haben. Für AGM-Batterien gilt ein eigener, niedrigerer Wert (0,78). Fester Wert im Rechner. |
| Anteil des Solarstroms, der nach Laderegler und AGM-Batterie für die Geräte bereitsteht | 0,78 (78 %) | Annahme: Laderegler (Spitzenwirkungsgrad 98 % laut Victron) mal Bleibatterie (Rundlauf-Wirkungsgrad der durchschnittlichen Bleibatterie 80 % laut Victron, Laden und Entladen zusammen): 0,98 × 0,8 ≈ 0,78, hergeleitet wie der Wert für LiFePO4-Batterien (0,90) aus demselben Datenblatt. Im Solarbetrieb kann es schlechter sein: Ab 80 % Ladestand wird das Laden von Bleibatterien laut Victron besonders ineffizient, mit mehreren Tagen Reserve sinkt der Ladewirkungsgrad dann auf 50 % oder weniger. Der Rechner nimmt den Durchschnittswert; mit AGM kann deshalb mehr Modulleistung nötig sein, als er nennt. Fester Wert im Rechner. |
| Anteil der Einstrahlung, den flach auf dem Dach liegende Module als Strom liefern (vor dem Laden) | 0,7 (70 %) | Annahme: Wie bei aufgeständerten Modulen (0,75), dazu die Wärme: Ohne Luft unter dem Modul wird es laut PVGIS bis zu 15 °C heißer; bei −0,45 % Leistung je °C (Victron-Moduldatenblatt) kostet das in voller Sonne bis zu 6,75 %. 0,75 × (1 − 0,0675) ≈ 0,70. Fester Wert im Rechner. |
| Anteil der Einstrahlung, den frei aufgestellte, geneigte Module als Strom liefern (vor dem Laden) | 0,75 (75 %) | Annahme: PVGIS rechnet im Beispiel mit 3,7 % Reflexion, 7,2 % Verlust durch Wärme und Schwachlicht und 14 % Systemverlust (Kabel, Wechselrichter, Schmutz), zusammen 23,1 %, also Faktor 0,769. Wir nehmen 0,75, damit Verlustfaktor mal Ladewirkungsgrad einer LiFePO4-Batterie (0,75 × 0,9 = 0,675) etwa die Kennzahl 0,67 trifft, mit der PVGIS netzunabhängige Anlagen rechnet. Diese 0,67 enthalten laut PVGIS Batterie und Wechselrichter schon. Für die nötige Modulleistung teilt der Rechner Geräte, die über 230 V laufen, deshalb nicht noch einmal durch den Wirkungsgrad des Wechselrichters. Fester Wert im Rechner. |
| Aufschlag auf die nötige Energie als Puffer, etwa für Kälte oder Alterung (0,25 = 25 %) | 0,25 (25 %) | Annahme: Bei 0 °C liefert eine LiFePO4-Batterie laut Victron nur 80 % ihrer Nennkapazität (80 statt 100 Ah), und am Ende der angegebenen Zyklenzahl sind ebenfalls noch 80 % übrig. Ein Aufschlag von 25 % gleicht einen der beiden Effekte aus (100 ÷ 80 = 1,25), nicht beide zugleich: Kalt und gealtert blieben 0,8 × 0,8 = 0,64 der Nennkapazität, dafür bräuchte es 56 % Aufschlag (1 ÷ 0,64 ≈ 1,56). Unter 5 °C darf diese Victron-Batterie laut Datenblatt nicht geladen werden. Abschalten muss das Laden dann ein externes BMS, das laut Victron-Handbuch gesondert gekauft wird. Im Rechner änderbar. |
| Anteil des mittleren Tagesertrags, der an einem trüben Tag ankommt | 0,3 (30 %) | Annahme: Redaktionelle Schätzung: An trüben Tagen kommt nur ein Teil des mittleren Ertrags an. Mit 30 % rechnet der Rechner, solange du keinen eigenen Wert einträgst. Als Anhaltspunkt: In Kassel bringen die schwächsten 10 % der Tage je Monat 31 bis 41 % des Monatsmittels (PVGIS-Stundenreihe 2005–2023 ohne 10 Tage mit Datenlücken, abgerufen am 26.09.2026). Im Rechner änderbar. |
| Trübe Tage in Folge, am Anfang des Zeitraums | 3 Tage | Annahme: Redaktionelle Schätzung ohne Quelle: drei trübe Tage in Folge als Prüffall für die Simulation. Im Rechner änderbar. |
| Tage, die der Speicher ohne Netz- oder Landstrom überbrücken soll | 2 Tage | Annahme: Redaktionelle Wahl: zwei Tage, ein Wochenende. Auf der Seite setzt das gewählte Szenario die Tage. Im Rechner änderbar. Startwert auf der Seite: aus dem gewählten Szenario. |
| Durchschnittlicher Strompreis für Haushalte in Deutschland 2026 (bisheriger Jahresverlauf; Neukundentarife, 3.500 kWh im Jahr, Grundpreis anteilig enthalten) | 37 ct je kWh | Quelle: BDEW: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 (abgerufen 2026-09-25). Im Rechner änderbar. |
| Tage im Jahr, an denen das Wohnmobil unterwegs ist | 49 Tage im Jahr | Annahme: Zwei Quellen von 2020 liegen weit auseinander: Laut einem Pressebericht über eine Befragung vom Juli 2020 sind Wohnmobilbesitzer 49 Tage im Jahr unterwegs. Die ifeu-Studie für den Caravan Industrie Verband nennt nach Umfragen der Motor Presse Stuttgart 82 Übernachtungen im Jahr. Beide Werte sind Befragungen und sechs Jahre alt; die Studie hinter dem Pressebericht haben wir nicht gelesen. Der Rechner startet mit dem niedrigeren Wert, trag deine eigenen Tage ein. Im Rechner änderbar. |
| Emissionsfaktor des deutschen Strommix 2025 (vom Umweltbundesamt geschätzt): CO₂ je verbrauchter Kilowattstunde, direkt bei der Erzeugung ausgestoßen (ohne Emissionen des Stromimportüberschusses) | 344 g je kWh | Quelle: Umweltbundesamt: Strom- und Wärmeversorgung in Zahlen (abgerufen 2026-09-25). Fester Wert im Rechner. |
| Fläche für Solarmodule auf dem Dach eines typischen Kastenwagens | 4 m² | Annahme: Ein Kastenwagen wie der Fiat Ducato L3H2 ist 5,998 m lang und 2,05 m breit (Herstellerangabe im ADAC-Autokatalog), rund 12,3 m² Grundfläche. Nach Fahrerhaus, Dachluken, Lüfter und Randabstand bleiben nach unserer Schätzung etwa 4 m² für Module. Fester Wert im Rechner. |
| Modulleistung je Quadratmeter Modulfläche | 190 Wp je m² | Annahme: Leistung je Fläche ist Wirkungsgrad mal 1.000 W/m² (PVGIS). Victrons monokristalline Module liegen bei 16,2 bis 21,0 % Wirkungsgrad, das 130-W-Modul (1.020 × 668 mm) bei 19,1 %, also rund 190 Wp je m². Fester Wert im Rechner. |
| Ab diesem Tagesbedarf erscheint der Hinweis „ungewöhnlich hoher Tagesbedarf“ | 5.000 Wh | Annahme: Ein Zwei-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus braucht laut Stromspiegel 2.700 kWh im Jahr, rund 7.400 Wh am Tag. 5.000 Wh an einem Tag nur aus Batterie oder Powerstation wären zwei Drittel davon; der Hinweis soll vor allem Tippfehler auffangen. Fester Wert im Rechner. |
| Bis zu diesem Anteil ihrer nutzbaren Energie heißt eine Speichergröße „reicht“ | 0,8 (80 %) | Annahme: Eine Größe reicht, wenn der Bedarf über die Tage höchstens 80 % ihrer nutzbaren Energie belegt. Das ist 1 ÷ (1 + Reserve 0,25): Eine Größe, die reicht, ist damit mindestens so groß wie die nötige Nennkapazität mit Reserve, die der Rechner nennt. Fester Wert im Rechner. |
| Bis zu diesem Anteil ihrer nutzbaren Energie heißt eine Speichergröße „knapp“, darüber „reicht nicht“ | 1 (100 %) | Annahme: Bis 100 % reicht die Energie rechnerisch genau, ohne Puffer. Darüber wäre der Speicher vor Ende der Tage leer. Fester Wert im Rechner. |
| Liegt die mittlere Einstrahlung des gewählten Monats darunter, nennt der Rechner keine Modulleistung, sondern den Hinweis, dass Solar dort in diesem Monat fast nichts liefert | 0,1 kWh/m² je Tag | Annahme: Redaktionelle Schwelle ohne Quelle. In den PVGIS-Daten des Rechners liegen darunter nur November bis Januar in Skandinavien Nord (Tromsø, 0,00 bis 0,063 kWh/m² je Tag); alle übrigen Monate aller Regionen liegen bei 0,233 kWh/m² je Tag oder darüber (der kleinste Wert: Skandinavien Süd im Dezember, flach). Ohne Schwelle stünde dort etwa für das Wochenende aus Beispiel A im Januar eine Modulleistung von 635 ÷ 0,01 ÷ 0,7 ÷ 0,9 ≈ 100.794 Wp. Fester Wert im Rechner. |
| Liegt die mittlere Tagestemperatur des gewählten Monats am Ort der Region darunter, zeigt der Rechner einen Hinweis zur Ladetemperatur des Speichers | 5 °C | Annahme: Victron nennt für seine LiFePO4-Batterie Laden erst ab +5 °C, die Bluetti AC2P (Powerstation mit LiFePO4-Zellen) laut Anleitung ab 0 °C Umgebungstemperatur. Der Rechner nimmt die höhere der beiden Grenzen: Er zeigt den Hinweis zur Ladetemperatur in den Monaten, in denen die Tagestemperatur am Ort der gewählten Region im Monatsmittel unter 5 °C liegt (PVGIS, Mittel 2005–2023). Das Monatsmittel ist ein grober Maßstab: Auch in wärmeren Monaten kann es nachts kälter als 5 °C werden, dann erscheint der Hinweis nicht. Fester Wert im Rechner. |
| Ab dieser Leistung aller eingeschalteten Geräte zusammen steht an der Antwort und an den Beispielprodukten ein Warnsatz, die Dauerleistung zu prüfen | 300 W | Annahme: Der Rechner wählt die Größe nur nach der Energie (Wh), die Leistung (W) prüft er nicht. Die kleinste Powerstation unter unseren Beispielprodukten, die EcoFlow RIVER 2 mit 256 Wh, hat laut Anleitung eine Nennleistung von 300 W. Ab dieser Summe kann also schon ein Beispielprodukt zu schwach für deine Geräte sein, deshalb steht ab 300 W ein deutlicher Warnsatz an der Antwort und an den Beispielprodukten. Die Prüfwerte selbst nennt die Seite immer: das stärkste Gerät, die Summe, wenn alle gleichzeitig laufen, die nötige Dauerleistung und im Camper den Strom aus der Batterie. Eine allgemeine Grenze legt keine geöffnete Quelle fest; die 300 W sind eine Festlegung für diesen Rechner und gelten auf beiden Seiten. Fester Wert im Rechner. |
Typischer Stromverbrauch im Wohnmobil
| Gerät | Leistung (W) | Laufzeit pro Tag (h) | Wh pro Tag am Gerät | Herkunft |
|---|---|---|---|---|
| Kompressor-Kühlschrank | 80 | 6 | 480 | Schätzung |
| Kühlbox | 45 | 8 | 360 | Schätzung |
| LED-Innenbeleuchtung | 20 | 4 | 80 | Schätzung |
| Smartphone laden | 10 | 2 | 20 | Schätzung |
| Laptop | 65 | 4 | 260 | Schätzung |
| Router/WLAN | 12 | 12 | 144 | Schätzung |
| Wasserpumpe | 35 | 1 | 35 | Schätzung |
| Dieselheizung (Gebläse) | 15 | 6 | 90 | Schätzung |
| LED-Außenbeleuchtung | 15 | 2 | 30 | Schätzung |
| Leselampe | 5 | 2 | 10 | Schätzung |
| Tablet | 20 | 2 | 40 | Schätzung |
| Satelliten-Internet | 75 | 6 | 450 | Schätzung |
| Akkuschrauber laden | 50 | 1 | 50 | Schätzung |
| Kaffeemaschine (230 V) | 800 | 0,5 | 400 | Schätzung |
| Wasserkocher (230 V) | 1.200 | 0,25 | 300 | Schätzung |
| Mikrowelle (230 V) | 700 | 0,5 | 350 | Schätzung |
| Ventilator | 25 | 4 | 100 | Schätzung |
| Klimaanlage (230 V) | 500 | 4 | 2.000 | Schätzung |
| Boiler | 150 | 2 | 300 | Schätzung |
| Toilette mit elektrischer Spülung | 15 | 0,5 | 8 | Schätzung |
| Fernseher (230 V) | 50 | 3 | 150 | Schätzung |
| Staubsauger (230 V) | 600 | 0,25 | 150 | Schätzung |
„Wh pro Tag am Gerät“ ist Leistung mal Laufzeit, ohne Verluste. Bei Geräten mit 230 V rechnet der Rechner den Verlust des Wechselrichters dazu (geteilt durch 0,85); unter „Genauer rechnen“ steht dort deshalb eine höhere Zahl.
Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht ein Wohnmobil pro Tag?
Das hängt allein von deinen Geräten und ihrer Laufzeit ab. Die Tabelle typischer Geräte zeigt Richtwerte; dein eigener Wert steht oben im Rechner, sobald du deine Geräte gewählt hast.
Wie groß muss meine Batterie sein?
Nötige Kapazität = Tagesbedarf × Autarkietage × (1 + Reserve), geteilt durch den nutzbaren Anteil deiner Batterie (Startwert je Batterietyp). Der Rechner zeigt den Weg mit deinen Zahlen und die Annahmen, die du ändern kannst.
Wie viel Solar brauche ich, um ohne Landstrom nachzuladen?
Modulleistung = Tagesbedarf (ohne die Verluste des Wechselrichters) geteilt durch das Produkt aus der täglichen Einstrahlung deiner Region im gewählten Monat, dem Verlustfaktor der Montage und dem Ladewirkungsgrad. Im Winter und im Norden ist der Wert deutlich höher als im Sommer im Süden; die Monatstabelle zeigt den Unterschied.
Wie viele Tage bin ich autark?
Die Simulation rechnet 14 Tage durch: jeden Tag kommt der Solarertrag dazu, der Bedarf geht ab. Schlechtwettertage am Anfang lassen sich einstellen. Angezeigt wird, ab wann die Reserve angegriffen ist und ab wann die Batterie leer wäre.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Der Rechner läuft ausschließlich in deinem Browser, nichts wird übertragen oder abgelegt. Du kannst dein Projekt als Datei sichern und später wieder laden.
Was dieser Rechner ist, und was nicht
Dieser Rechner ist eine Planungshilfe zur Orientierung. Er ersetzt keine Fachplanung, keine Beratung und keine Abnahme durch eine Elektrofachkraft. Alle Ergebnisse sind Schätzungen aus deinen eigenen Eingaben und den auf dieser Seite genannten Annahmen.
Er prüft nur, ob die Energie (Wh) reicht. Ob Wechselrichter und Batterie die Leistung (W) deiner Geräte liefern und den Strom (A) vertragen, prüft er nicht: Die Prüfwerte unter der Antwort vergleichst du vor dem Kauf mit dem Datenblatt.
Bewusst nicht enthalten: Kabelquerschnitte, Sicherungen, die Auslegung von Ladegeräten, Solarladereglern und Ladeboostern, Einbau und Befestigung sowie jede 230-V-Installation. Diese Arbeiten gehören in die Hände einer Elektrofachkraft, und die Ladetechnik muss zum Batterietyp passen.
Befestige Batterien und Powerstations im Fahrzeug fest. Victron etwa warnt in der Anleitung seiner Lithium-Batterien, dass sie bei einem Unfall zum Geschoss werden können.
Nicht für lebenswichtige Geräte. Plane mit diesem Rechner keinen Strom für lebenswichtige oder medizinische Geräte, etwa für Beatmung, Sauerstoff oder die Kühlung von Medikamenten. Deren Notstrom klärst du mit Arzt und Hersteller, mit einer geprüften Notstromlösung. Hersteller wie EcoFlow raten in ihren Anleitungen davon ab, medizinische Notfallgeräte, von denen die Sicherheit eines Menschen abhängt, an einer Powerstation zu betreiben.
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